Keine Produkte gefunden
Verwende weniger Filter oder entferne alle
Regeneriersalz für weiches Wasser in Haushalt und Gewerbe
In vielen Regionen enthält das Leitungswasser so viel Calcium und Magnesium, dass sich in Geräten und Leitungen nach und nach Kalk absetzt. Heizstäbe verkrusten, Düsen setzen sich zu, auf Gläsern bleiben matte Flecken zurück. Enthärtungsanlagen und Geschirrspüler mit eingebautem Ionentauscher halten diese Härtebildner zurück, brauchen dafür aber regelmäßig Nachschub an Salz. Regeneriersalz übernimmt genau diese Aufgabe: Es spült das Harz im Ionentauscher frei, damit er wieder Kalk binden kann. Für die Wasseraufbereitung im Haus, im Hotel oder im Betrieb ist es damit ein laufendes Verbrauchsmaterial, ohne das die Anlage ihre Wirkung verliert.
Gebraucht wird Regeneriersalz in Privathaushalten mit Enthärtungsanlage, in Gastronomie und Großküchen mit gewerblichen Spülmaschinen, in Hotels, Krankenhäusern, Bürogebäuden und Wohnanlagen. Auch Haustechniker, Facility-Manager und Betreiber von Industrieanlagen halten es vorrätig.
Eigenschaften und Vorteile von Regeneriersalz
Regeneriersalz besteht nahezu vollständig aus Natriumchlorid. Im Salzbehälter der Anlage löst es sich in Wasser zu einer Sole, die bei jeder Regeneration durch das Harz geleitet wird. Dabei werden die gebundenen Calcium- und Magnesiumionen gegen Natriumionen ausgetauscht und ausgespült. Danach ist der Ionentauscher wieder aufnahmefähig. Für eine reibungslose Wasseraufbereitung kommt es deshalb auf ein reines Salz an, das sich gleichmäßig löst und kaum unlösliche Reste im Behälter hinterlässt.
Typische Merkmale:
- Natriumchloridgehalt von meist mindestens 99,9 %
- Herstellung häufig aus Siedesalz, also aus gereinigter Sole
- Angebotsformen als Tabletten oder als grobes Granulat
- Herstellung nach Normen wie EN 973 Typ A
- In der Regel ohne Rieselhilfen oder Jod
- Gebinde von 2 kg bis 25 kg
Der größte Vorteil zeigt sich langfristig. Eine regelmäßig regenerierte Anlage liefert gleichbleibend weiches Wasser, Geräte verkalken weniger und Armaturen, Fliesen und Gläser bleiben sauberer. Je nach Wasserhärte lässt sich zudem die Menge an Reinigungs- und Spülmittel verringern.
Welches Regeneriersalz passt zu welchem Einsatzbereich?
Für Enthärtungsanlagen in Haus und Gewerbe sowie für gewerbliche Spülmaschinen eignen sich die Regenit Siedesalztabletten. Sie bestehen aus Siedesalz ohne Trennmittel, erfüllen die EN 973 Typ A und sind laut Hersteller zerfallsbeständig und rückstandsfrei löslich. Geliefert werden sie im 25-kg-Sack.
Wo der Geschirrspüler direkt befüllt wird, etwa in Gastronomie, Kantine oder Büroküche, bietet sich das SUN Professional Salz grobkörnig an. Das Granulat mit einer Körnung von 2 bis 4 mm verbessert laut Hersteller den Wasserfluss in der Enthärtungseinheit und beugt Verstopfungen vor. Der 2-kg-Beutel lässt sich bequem in den Salzbehälter der Maschine schütten.
Für Betreiber, die Salz nicht nur für die Enthärtung, sondern auch für Elektrolyseanlagen benötigen, sind die Saltech Plus Salztabletten gedacht. Neben der EN 973 Typ A erfüllen sie laut Hersteller unter anderem die EN 14805 Typ 1 und die EN 16401. Ein Sack enthält 25 kg.
Worauf sollte man beim Kauf von Regeneriersalz achten?
Zuerst lohnt der Blick in die Bedienungsanleitung der Anlage oder Spülmaschine. Dort steht, welche Salzform vorgesehen ist. Große Enthärtungsanlagen arbeiten meist mit Tabletten, viele Geschirrspüler mit grobem Granulat, das sich schnell in den kleinen Salzbehälter füllen lässt.
Ebenso wichtig ist die Reinheit. Ein hoher Natriumchloridanteil und wenig unlösliche Bestandteile beugen Salzbrei und Schlamm am Boden des Behälters vor. Die Angabe EN 973 Typ A ist dabei ein verlässlicher Anhaltspunkt für Salz, das für die Wasserenthärtung vorgesehen ist.
Speisesalz ist dagegen keine Alternative. Es ist meist zu fein und enthält häufig Zusätze wie Rieselhilfen oder Jod, die im Ionentauscher stören können.
Schließlich spielt die Gebindegröße eine Rolle. Kleine Beutel genügen für einzelne Spülmaschinen, 25-kg-Säcke senken bei hohem Verbrauch den Aufwand für Nachbestellung und Lagerung. Wer mehrere Anlagen betreut, profitiert von einer einheitlichen Sorte, die für alle Geräte passt.
Tabletten oder Granulat im Vergleich
Salztabletten sind gepresstes Siedesalz in gleichmäßiger Form. Sie lösen sich langsam und kontrolliert, neigen kaum zum Verbacken und eignen sich vor allem für Enthärtungsanlagen mit großem Salzbehälter. Für Anlagen, die über Wochen ohne Nachfüllen laufen sollen, sind sie die übliche Wahl.
Granulat besteht aus groben Salzkörnern. Es lässt sich leicht dosieren und in schmale Öffnungen füllen, wie sie viele Geschirrspüler haben. Weil die Körner kleiner sind als Tabletten, lösen sie sich schneller, und für große Anlagen ist der Behälter dadurch häufiger nachzufüllen.
Ob Tablette oder Granulat, entscheidend ist die Freigabe des Geräteherstellers. Beide Formen erfüllen bei passender Qualität dieselbe Aufgabe.
Anwendung und Hinweise zu Regeneriersalz
Das Salz wird in den dafür vorgesehenen Behälter der Anlage oder Spülmaschine gegeben, nie in den Spülraum selbst. Bei Geschirrspülern kann beim ersten Befüllen etwas Wasser im Behälter stehen, das ist normal. Übergelaufenes Salz wird am besten sofort entfernt.
Wie oft nachgefüllt werden muss, hängt von Wasserhärte, Verbrauch und Einstellung der Anlage ab. Viele Geräte zeigen über eine Leuchte oder ein Display an, wann der Vorrat zur Neige geht.
Enthärtungsanlagen für das Trinkwasser im Haus brauchen neben dem Salz auch eine regelmäßige Wartung. Welche Intervalle gelten und welche Resthärte eingestellt wird, geben der Anlagenhersteller und der zuständige Fachbetrieb vor. Eine zu stark eingestellte Enthärtung erhöht unnötig den Salzverbrauch.
Gelagert wird Regeneriersalz trocken und verschlossen, damit es keine Feuchtigkeit zieht und nicht verklumpt.
Passende Ergänzungen für Spülmaschine und Enthärtung
Spülmaschinenreiniger, Spülmaschinentabs und Klarspüler sorgen zusammen mit weichem Wasser für saubere, fleckenfreie Ergebnisse. Entkalker lösen Ablagerungen, die sich in Geräten ohne Enthärtung bereits gebildet haben.