Tamponaden

3 Produkte

  • Tamponadebinde
    Bis zu 16% Rabatt
    Anbieter:
    Hartmann

    Hartmann Tamponadebinden aus Baumwolle, verschiedene Größen

    1 Bewertungen insgesamt

    Merkmale: Baumwolle

    Normaler Preis ab CHF 6.12 ab CHF 5.66
    Verkaufspreis ab CHF 6.12 ab CHF 5.66 Normaler Preis CHF 6.12 CHF 5.66
    Stückpreis CHF 1.22CHF 1.13  pro  m

    zzgl. CHF 18.63 Versand je Paket, netto

  • Cutimed Sorbact, Tamponade, antimikrobielle Wundauflage, steril
    Anbieter:
    BSN medical

    Cutimed Sorbact, Tamponade,antimikrobielle Wundauflage,steril

    Niedriger Lagerbestand
    Normaler Preis ab CHF 416.56 ab CHF 385.35
    Verkaufspreis ab CHF 416.56 ab CHF 385.35 Normaler Preis CHF 416.56 CHF 385.35
    Stückpreis: CHF 17.36CHF 16.06 / Stück

    zzgl. CHF 18.63 Versand je Paket, netto

    Größe: 5 x 200cm, 2 x 50cm

  • Wattetampons mit Faden, Ø 5 cm | Packung (1 Stück)
    Ausverkauft
    Anbieter:
    Meditrade

    Wattetampons mit Faden, Ø 5 cm | Packung (1 Stück)

    Normaler Preis CHF 36.54 CHF 33.80
    Verkaufspreis CHF 36.54 CHF 33.80 Normaler Preis CHF 36.54 CHF 33.80

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Tamponaden für die Versorgung von Wundhöhlen und Körperhöhlen

Tamponaden werden eingesetzt, wenn eine flache Wundauflage nicht ausreicht – etwa bei tiefen Wunden, Wundhöhlen, Fisteln oder bei der Versorgung natürlicher Körperhöhlen. Die Tamponade wird dabei in den Hohlraum eingelegt, füllt ihn aus und kann dort Flüssigkeit aufnehmen. Innerhalb der Wundbehandlung bilden Tamponaden damit eine eigene, spezialisierte Produktgruppe, die vor allem in Klinik, Arztpraxis und professioneller Pflege gebraucht wird.

Je nach Ausführung handelt es sich um Tamponadebinden, Tamponadestreifen oder Wattetampons. Welche Form geeignet ist, hängt von der Art der Höhle, ihrer Tiefe und der ärztlichen Vorgabe für die jeweilige Versorgung ab.


Eigenschaften und Vorteile von Tamponaden

Allen Tamponaden gemeinsam ist, dass sie für das Einlegen in einen Hohlraum gedacht sind und nicht für die reine Abdeckung einer Wundoberfläche. Sie unterscheiden sich jedoch deutlich in Material, Format und Wirkprinzip, sodass sich innerhalb der Collection unterschiedliche Schwerpunkte finden.

Typische Eigenschaften von Tamponaden sind:

  • zum Einlegen in Wundhöhlen oder Körperhöhlen vorgesehen
  • saugfähiges Material zur Aufnahme von Flüssigkeit
  • als Binde, Streifen oder Tampon erhältlich
  • je nach Produkt steril verpackt
  • unterschiedliche Breiten, Längen oder Durchmesser
  • bei ausgewählten Produkten mit bakterienbindender Beschichtung

Welche dieser Eigenschaften im Einzelfall zutreffen, hängt vom jeweiligen Produkt ab. Ob eine sterile Ausführung, ein bestimmtes Format oder ein spezielles Wirkprinzip benötigt wird, ergibt sich aus der Wundsituation und den Vorgaben der behandelnden Fachkraft.


Welche Tamponaden passen zu welchem Einsatzbereich?

Für das Tamponieren natürlicher Körperhöhlen sind die Hartmann Tamponadebinden aus Baumwolle, verschiedene Größen vorgesehen. Laut Herstellerangabe bestehen sie aus reiner Baumwolle, haben gewebte Kanten, sind 5 m lang, in verschiedenen Breiten erhältlich und steril einzeln in einer Dose verpackt.

Für tiefe Wunden, Wundhöhlen sowie Wunden nach der Exzision von Fisteln und Abszessen ist die Cutimed Sorbact Tamponade, antimikrobielle Wundauflage, steril ausgelegt. Der Tamponadestreifen ist mit einer DACC-Beschichtung versehen, an die Bakterien und Pilze laut Hersteller physikalisch gebunden werden, und kommt daher vor allem bei infizierten oder kontaminierten Wunden infrage.

Wo ein einzelner, kleinerer Tampon gebraucht wird, der sich leicht wieder entfernen lässt, bieten sich die Wattetampons mit Faden, Ø 5 cm an. Der angebrachte Faden erleichtert die Entnahme nach der Anwendung.


Worauf sollte man beim Kauf von Tamponaden achten?

Das wichtigste Kriterium ist der vorgesehene Einsatz: Eine Tamponade für eine natürliche Körperhöhle stellt andere Anforderungen als eine Wundtamponade für eine tiefe, möglicherweise infizierte Wunde. Bei infizierten oder kontaminierten Wundhöhlen kann ein Produkt mit bakterienbindendem Wirkprinzip sinnvoll sein, während für das reine Ausfüllen und Aufsaugen eine Tamponadebinde aus Baumwolle in Betracht kommt.

Ebenso entscheidend ist das Format. Breite und Länge einer Binde oder eines Streifens sollten zur Größe und Tiefe des Hohlraums passen, damit er ausgefüllt werden kann, ohne dass übermäßig viel Material verbleibt. Bei Tampons spielt der Durchmesser die entscheidende Rolle.

Zusätzlich sollte geprüft werden, ob das Produkt steril geliefert wird und ob die Verpackungseinheit zum Verbrauch passt. Wie bei allen Produkten der Wundbehandlung gilt: Die Auswahl richtet sich nach den Herstellerangaben und der ärztlichen Anordnung, nicht nach Preis oder Packungsgröße allein.


Binde, Streifen oder Tampon – worin unterscheiden sich Tamponaden?

Tamponadebinden sind lange, schmale Bahnen, die schrittweise in eine Höhle eingelegt werden. Durch die Länge lässt sich die eingebrachte Menge an die Tiefe anpassen; gewebte Kanten können dabei das Ausfransen verringern.

Tamponadestreifen mit Beschichtung verbinden das Ausfüllen der Höhle mit einem zusätzlichen Wirkprinzip. Im Unterschied zu einer reinen Baumwollbinde liegt der Schwerpunkt hier auf dem Binden von Keimen, die beim Wechsel mit dem Streifen entfernt werden.

Wattetampons haben eine kompakte, vorgeformte Größe. Sie sind weniger variabel als eine Binde, lassen sich dafür aber schnell einsetzen und über den Faden gezielt wieder entnehmen.

Keine dieser Formen ist grundsätzlich besser. Entscheidend ist, ob ein Hohlraum variabel ausgefüllt, ein Keimbindungseffekt genutzt oder ein vorgeformter Tampon eingesetzt werden soll.


Anwendung und Hinweise zu Tamponaden

Das Einlegen und Wechseln von Tamponaden gehört in die Hände von medizinischem Fachpersonal und erfolgt nach ärztlicher Anordnung. Sterile Tamponaden sollten erst unmittelbar vor der Anwendung geöffnet und unter aseptischen Bedingungen gehandhabt werden; bei beschädigter Verpackung sollte das Produkt nicht als steril verwendet werden.

Beim Wechsel ist darauf zu achten, dass die Tamponade vollständig entfernt wird. Wechselintervalle, Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Produkten und Kontraindikationen ergeben sich aus den Herstellerangaben des jeweiligen Produkts.

Gelagert werden Tamponaden trocken, sauber und entsprechend den Lagerhinweisen auf der Verpackung. Gebrauchte Tamponaden werden nach den geltenden Hygiene- und Entsorgungsvorgaben der Einrichtung entsorgt.


Passende Ergänzungen für die Versorgung mit Tamponaden

Wundspülungen kommen bei der Reinigung einer Wundhöhle vor dem Einlegen einer Tamponade zum Einsatz, Kompressen und Wundauflagen dienen als Sekundärabdeckung über der tamponierten Wunde, und Tupfer unterstützen die Reinigung des Wundumfelds. Einen Überblick über alle weiteren Produkte für Reinigung, Desinfektion und Abdeckung bietet die Kategorie Wundbehandlung.

Was sind Tamponaden und wofür werden sie eingesetzt?

Tamponaden sind spezielle Verbandsmaterialien, die Blutungen stillen, Wundsekrete aufnehmen oder Wunden offenhalten. Sie werden in der Chirurgie, Notfallmedizin und Pflege eingesetzt und sind ein wichtiges Hilfsmittel für eine sichere und hygienische Versorgung.

Welche Varianten gibt es bei Tamponaden?

Es gibt Tamponaden in verschiedenen Längen, Breiten und Materialien. Die meisten bestehen aus Baumwolle, es sind jedoch auch spezielle Varianten mit Beschichtungen oder Imprägnierungen erhältlich. Zudem gibt es sterile Tamponaden für den OP-Bereich sowie unsterile für allgemeine Anwendungen.

Wie wählt man die passenden Tamponaden aus?

Die Auswahl richtet sich nach dem Einsatzgebiet. Für chirurgische Eingriffe oder akute Blutungen sind sterile, hochsaugfähige Tamponaden ideal. Für die allgemeine Wundversorgung können auch unsterile Varianten genutzt werden. Länge und Breite sollten individuell auf die Wunde abgestimmt werden.

Sind Tamponaden wiederverwendbar oder Einmalprodukte?

Tamponaden sind in der Regel Einmalprodukte und sollten nach Gebrauch entsorgt werden, um hygienische Standards einzuhalten. Eine Wiederverwendung ist nicht vorgesehen, da dies das Risiko von Infektionen oder Komplikationen erhöhen würde.